Folge: Sendung vom 13. April 2011
Übersicht der Kapitel:
Themenüberblick
Kapitel abspielen In unserem Mitarbeiterporträit stellen wir Ihnen Luftverkehrsdisponenten Thomas Honikel vor, außerdem schauen wir in der Leitzentrale des Energiemanagements vorbei und informieren uns über das Energie-Einsparpotential am Airport. Unser Reisetipp führt Sie heute nach Budapest. In unserem Mitarbeiterporträit stellen wir Ihnen Luftverkehrsdisponenten Thomas Honikel vor, außerdem schauen wir in der Leitzentrale des Energiemanagements vorbei und informieren uns über das Energie-Einsparpotential am Airport. Unser Reisetipp führt Sie heute nach Budapest. weniger
Energiemanagement
Kapitel abspielen Die Gepäckförderanlage benötig sie um die Koffer zu transportieren, im Rechenzentrum wird sie gebraucht um die Temperatur zu regulieren und auf den Vorfeldflächen sorgt sie bei Nacht für die Beleuchtung: die Rede ist von ENERGIE. Damit die am Flughafen so fließt wie sie soll, ist die... mehr Die Gepäckförderanlage benötig sie um die Koffer zu transportieren, im Rechenzentrum wird sie gebraucht um die Temperatur zu regulieren und auf den Vorfeldflächen sorgt sie bei Nacht für die Beleuchtung: die Rede ist von ENERGIE. Damit die am Flughafen so fließt wie sie soll, ist die Leitzentrale der Gebäudetechnik rund um die Uhr besetzt. Josef Domingues Silva und seine Mitarbeiter können am PC anhand von Schaltbildern überprüfen, ob die Raumluft-, Kälte- und Heizungstechnik sowie die Sanitäranlagen ordnungsgemäß arbeiten Umgehend wird ein Störticket produziert, welches bei einem von derzeit 11 Objektbereichen landet. Jede Objektgruppe kümmert sich um mehrere Gebäude, die primär geographisch aufgeteilt sind. Diesmal betrifft es Gebäude 501, im Süden des Geländes. Hier kümmert sich Herr Freitag als Servicetechniker für Messen, Steuern, Regeln um die Störung am Frostschutzventil. Die Leitzentrale kümmert sich aber nicht nur um die täglichen Störungen sondern plant und koordiniert auch Energieeinsparungen, da die Nachhaltigkeit bei Fraport eine bedeutende Rolle spielt. Die neuste Anschaffung ist ein Messgerät, das die Effizienz der Wärmerückgewinnung überprüft. Diesmal ist es an die Anlage im Gebäude 501 angeschlossen. Mit Hilfe eines PCs werden die Parameter analysiert, um sie mit den Idealwerten zu vergleichen. Insgesamt gibt es am Flughafen rund 220 Wärmerückgewinnungsanlagen. Nach drei bis fünf Tagen haben die Techniker das Ergebnis, ob die Anlage aus Gebäude 501 die volle Leistung erbringt. Da die Anlage nicht im optimalen Bereich arbeitet, wird sie neu justiert. Das lohnt sich, denn das Einsparpotential für nur eine einzige Anlage kann bei bis zu 50.000 Euro pro Jahr liegen. Da wird sich die Investition in das neue Messgerät von 20.000 Euro sicher schnell bezahlt machen. Nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. weniger
Mitarbeiterportrait Thomas Honikel
Kapitel abspielen Mit dem Fernglas überprüft Thomas Honikel ob die gerade gelandete Maschine die von ihm eingeplante Parkposition eingenommen hat, denn die Aufgabe des 47…Jährigen ist es, für einen reibungslosen Ablauf auf dem Vorfeld zu sorgen. Auch nach 11…Jahren am Flughafen macht dem... mehr Mit dem Fernglas überprüft Thomas Honikel ob die gerade gelandete Maschine die von ihm eingeplante Parkposition eingenommen hat, denn die Aufgabe des 47…Jährigen ist es, für einen reibungslosen Ablauf auf dem Vorfeld zu sorgen. Auch nach 11…Jahren am Flughafen macht dem Luftverkehrsdisponenten seine Arbeit viel Spaß. Langweile oder Eintönigkeit im alten Tower? Fehlanzeige! Spannend und alles andere als gewöhnlich ist auch das Hobby vom Thomas Honikel, denn in seiner Freizeit liebt er es alte Zweiräder zu restaurieren. Beim Schrauben und Reparieren findet er Ruhe und Entspannung, ein guter Ausgleich zu seinem Job in dem höchste Konzentration gefragt ist. Seine Leidenschaft für alte Motorräder wurde bereits vor über 25 Jahren entfacht. Preiswert sind die meisten Ersatzteile nicht, da man sie Großteils nur noch auf Veteranenmärkten bekommt. Nichtsdestotrotz fährt der Luftverkehrsdisponent all seine Maschinen, allerdings nicht bei Regen! Durch den Einsatz der Motorräder kann er sich dann in regelmäßigen Abständen wieder darum kümmern, das alles läuft und sich in seiner Werkstatt dem Schrauben und Reparieren widmen. Einmal hat Thomas Honikel eine Maschine verkauft- das hat ihm im Nachhinein so leid getan, dass er nun nie wieder eines seiner Schätzchen abgeben will. Beim Anblick dieser liebevoll restaurierten Maschinen kann man das durchaus gut nachvollziehen. weniger
Reisetipp - Budapest
Kapitel abspielen Piroschka, selige Klischees und eine über 1000-jährige Geschichte prägen die ungarische Hauptstadt. Unser erstes Rendevouz mit Budapest beginnt auf dem Burgberg, bequem zu erklimmen mit der Standseilbahn. Von den Holzkabinen aus, wird man beim Herauffahren belohnt mit einem herrlichen... mehr Piroschka, selige Klischees und eine über 1000-jährige Geschichte prägen die ungarische Hauptstadt. Unser erstes Rendevouz mit Budapest beginnt auf dem Burgberg, bequem zu erklimmen mit der Standseilbahn. Von den Holzkabinen aus, wird man beim Herauffahren belohnt mit einem herrlichen Panoramablick auf Pest. Zu Füssen liegt die berühmte Kettenbrücke, die Buda mit Pest verbindet. Oben angekommen, eröffnet sich dem Besucher das riesige Terrain des einzigen Königspalastes. Seine Baugeschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Vor dem Hauptportal ehrt ein Reiterstandbild den österreichischen Feldherrn „Prinz Eugen von Savoyen“ {Sawoin]. Er half ruhmreich mit im 17. Jahrhundert die Türken aus dem Land zu vertreiben. Fast 150 Jahre lang hatten sie auf dem Burgberg geherrscht. Zuvor regierte Ungarns großer Renaissancekönig Matthias I. – ein Brunnen im Palasthof verewigt den populären Herrscher als Jäger. Ohne zu wissen, wenn sie vor sich hatte, verliebte sich die schöne Ilona [langes i, Rest kurz] in den König. Natürlich war er unerreichbar für das Mädchen aus dem Volk. Dem Hofdichter zufolge, starb die Hoffnungslose an gebrochenem Herzen. Das Löwenportal führt zum großen Innenhof des Burgpalastes. Sein Westflügel beherbergt die Nationalbibliothek. An der Südseite geht’s ins Budapester Historische Museum. Zwei Jahrtausende Budapest von der Römerzeit bis in die Gegenwart zeigt eine ständige Ausstellung im ersten Stock. Die Palastkapelle wurde Mitte des 14. Jahrhunderts begonnen, unter der Regierung „Ludwigs des Großen“, der Buda zur Hauptstadt und Königsresidenz machte. Von den Räumen des mittelalterlichen Palastes bliebt nur wenig erhalten. Rekonstruiert wurde unter anderem der Rittersaal. Er präsentiert Meisterwerke gotischer Bildhauerei. Fast lebensgroße Kalksteinfiguren, als stumme Zeugen eines mittelalterlichen Hofstaates. Besonders anmutig dieser Kopf einer jungen Nonne. Der Burgpalast war bei der Rückeroberung Budas von den Türken bis auf die Grundmauern niedergemacht worden. Kaiserin Maria Theresia ließ den heutigen Haupttrakt des Burgareals im Barockstil neu errichten. Hier ist heute die Ungarische Nationalgalerie untergebracht. Sie gibt einen Überblick der Bildenden Kunst vom 11. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Ausgestellt werden zum Beispiel geschnitzte und gemalte Flügelaltäre aus den wohlhabenden Bergbaustädten Oberungarns. Sie stammen aus der Zeit der Spätgotik und sind in einer solchen Qualität und Fülle nur selten zu sehen. weniger